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Nonverbale Kommunikation und digitale Medien: Grenzen und Möglichkeiten ``virtueller`` Face-to-Face-Kommunikation.

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6 Die  erste  Dimension  (parasemantisch)  unterteilt  Scherer  noch  einmal  in vier  Funktionen.  Zunächst  nennt  er  die  Substitution,  die  besagt,  dass bestimmte verbale Äußerungen durch nonverbale Zeichen ersetzt werden. Als zweite Funktion führt Scherer die Amplifikation auf, die Zeichen meint, welche verbale Äußerungen unterstützen. Wichtig ist, dass diese Zeichen der   nonverbalen   Kommunikation   gleichzeitig   zur   verbalen   Äußerung genutzt   wird   und   diese   dadurch   betonen   und   illustrieren   und   so verdeutlichen. Genau   das   Gegenteil   vermitteln   die   Zeichen,   die   die   Funktion   der Kontradiktion haben. Diese Funktion tritt bei sprachlichen Äußerungen der Ironie und des Zynismus auf. Hier werden die sprachlichen Zeichen durch inhaltlich   unpassende   nonverbale   Zeichen   begleitet   und   damit   ins Gegenteil gekehrt.   Die dritte Funktion ist die der Modifikation. Diese Funktion ist schwächer als  die  Kontradiktion,  denn  hier  wird  kein  Gegensatz  ausgedrückt.  Sie schwächt gemachte verbale Äußerungen nur etwas ab. Die  zweite  Dimension  (parasyntaktisch)  wird  auch  wieder  unterteilt.  Er nennt zunächst die Segmentation des Sp nennt  er  die  Synchronisation.  Diese  sagt  aus,  dass  man  bestehende Regeln  in  der  Kommunikation  so  anwendet,  dass  gesendete  Information für den Empfänger verständlich sind. Die  dritte  Dimension  (parapragmatisch)  wird  unterteilt  in  die  Funktionen der Expression und der Reaktion. Die Expressionfunktion bezieht sich auf den    lang    anhaltenden    Ausdruck    des    Sprechers,    zum    Beispiel Feindseligkeit oder Zugewandtheit. Die Funktion der Reaktion bezieht sich auf eine sofortige Reaktion auf etwas Gesagtes.   Die  vierte  Dimension  die  Scherer  aufführt  (dialogische),  beschreibt  das Verhalten  beider  Gesprächspartner.  Sie  müssen  so  agieren,  dass  aus ihrem    Zusammenspiel    ein    Gespräch    nach    den    vorherrschenden gesellschaftlichen  Regeln  stattfinden  kann.  Auch  hier  wird  noch  einmal differenziert   zwischen   der   Regulation,   die   den   Wechsel   zwischen Sprecher  und  Hörer  regelt  und  der  Relation,  die  sich  auf  das  Verhältnis zwischen den Gesprächspartnern bezieht.
  
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