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Die erste Dimension (parasemantisch) unterteilt Scherer noch einmal in
vier Funktionen. Zunächst nennt er die Substitution, die besagt, dass
bestimmte verbale Äußerungen durch nonverbale Zeichen ersetzt werden.
Als zweite Funktion führt Scherer die Amplifikation auf, die Zeichen meint,
welche verbale Äußerungen unterstützen. Wichtig ist, dass diese Zeichen
der nonverbalen Kommunikation gleichzeitig zur verbalen Äußerung
genutzt wird und diese dadurch betonen und illustrieren und so
verdeutlichen.
Genau das Gegenteil vermitteln die Zeichen, die die Funktion der
Kontradiktion haben. Diese Funktion tritt bei sprachlichen Äußerungen der
Ironie und des Zynismus auf. Hier werden die sprachlichen Zeichen durch
inhaltlich unpassende nonverbale Zeichen begleitet und damit ins
Gegenteil gekehrt.
Die dritte Funktion ist die der Modifikation. Diese Funktion ist schwächer
als die Kontradiktion, denn hier wird kein Gegensatz ausgedrückt. Sie
schwächt gemachte verbale Äußerungen nur etwas ab.
Die zweite Dimension (parasyntaktisch) wird auch wieder unterteilt. Er
nennt zunächst die Segmentation des Sp
nennt er die Synchronisation. Diese sagt aus, dass man bestehende
Regeln in der Kommunikation so anwendet, dass gesendete Information
für den Empfänger verständlich sind.
Die dritte Dimension (parapragmatisch) wird unterteilt in die Funktionen
der Expression und der Reaktion. Die Expressionfunktion bezieht sich auf
den lang anhaltenden Ausdruck des Sprechers, zum Beispiel
Feindseligkeit oder Zugewandtheit. Die Funktion der Reaktion bezieht sich
auf eine sofortige Reaktion auf etwas Gesagtes.
Die vierte Dimension die Scherer aufführt (dialogische), beschreibt das
Verhalten beider Gesprächspartner. Sie müssen so agieren, dass aus
ihrem Zusammenspiel ein Gespräch nach den vorherrschenden
gesellschaftlichen Regeln stattfinden kann. Auch hier wird noch einmal
differenziert zwischen der Regulation, die den Wechsel zwischen
Sprecher und Hörer regelt und der Relation, die sich auf das Verhältnis
zwischen den Gesprächspartnern bezieht.
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