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zielen seine Worte auch darauf ab. Selbst wenn der Empfänger diese
Befindlichkeiten durch die vermittelte nonverbale Kommunikation
wahrnehmen kann, ist sich der Sender dessen möglicherweise gar nicht
bewusst. Trotz dieses Defizits auf Seiten des Senders kann ein
empathischer Empfänger nun trotzdem darauf reagieren.
Auch bei nicht so einfühlsamen Gesprächspartnern, steht das persönliche
Empfinden und die Befindlichkeit der Einzelnen im Vordergrund der
Wahrnehmung.
Außerdem
vermittelt
uns
diese
umfassende
Wahrnehmung durch ein lebendiges, Signale vermittelndes Gegenüber
eine Art emotionale Sicherheit bezüglich der Glaubwürdigkeit oder
Unglaubwürdigkeit einer Information.
2.2 Nonverbale Kommunikation als Teil der Face-to-Face-
Kommunikation
Die Theorie der nonverbalen Kommunikation besteht analog zu der
verbalen, aus einzelnen Aspekten und nicht aus einer allgemeingültigen
Definition. Gleichwohl gibt es ausführliche Annäherungen, wie die Theorie
von Scherer7, die im Folgenden als Überblick und Grundlage für die
weiteren Ausführungen kurz zusammen gefasst werden soll.
Nach Scherer lassen sich die nonverbalen Zeichen in vier Dimensionen
zusammenfassen:
1. Parasemantische Funktion
(Beziehung zwischen Zeichen und Bedeutungsinhalt)
2. Parasyntaktischen Funktion
(Beziehung zwischen Zeichen und Zeichen)
3. Parapragmatische Funktion
(Beziehung zwischen Zeichen und Sprecher)
4. Dialogische Funktion
(Beziehung zwischen Zeichen und dyadisches System)
7
Vgl.: Schererer (1984), S. 25 32.
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