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und nonverbal und auch vokal und nonvokal4, kommunizieren. Es müssen
dabei bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Beide oder alle Akteure
müssen sich gegenseitige Aufmerksamkeit schenken und aufeinander
reagieren. Ob ein Vorliegen bewusster Intention ein Teil der
Voraussetzung für Face-to-Face-Kommunikation ist, konnte in der
Literatur nicht eindeutig belegt werden, hier differieren die Ausführungen5.
Face-to-Face-Kommunikation ist schnell, umfassend und (meistens)
eindeutig, weil viele unterschiedliche Kanäle eine Information auf
unterschiedliche Art und Weise vermitteln. Selbst Dinge, die schwer in
Worte zu fassen sind, können nonverbal vermittelt, andere durch die
nonverbale Kommunikation verstärkt oder abgemildert werden6. Alle
menschlichen Sinne werden dabei angesprochen und selbst wenn ein
Kanal nicht so leistungsfähig ist oder durch Ablenkung nicht den
Fähigkeiten entsprechend genutzt werden kann, sind noch genügend
andere Reize da, die Kommunikation weiter zu führen.
Ein kleines Beispiel um das zu verdeutlichen:
Das Ende eines Gespräches, das an einer Straße geführt wird könnte
lauten: Ich ruf dich deswegen noch mal an. Genauso verständli ch ist es,
wenn der Sprecher seine Hand zum Zeichen für einen Telefonhörer formt
und sie ans Ohr hält. Auch wenn die Worte im Verkehrslärm nicht zu
verstehen sind, ist der Sinn deutlich.
Zu den bewussten Gesten kommt eine Fülle von zum Teil unbewusst
gesendeter und wahrgenommener Gesten und Signalen, wie zum
Beispiel Kleidung, Haltung und Geruch, was alles zum Gesamteindruck
der Kommunikation beiträgt. Die Bewertung der Kommunikation und des
anderen Menschen wird dadurch beeinflusst.
Unter gewissen Voraussetzungen sind diese nonverbalen-nonvokalen
Symbole aufschlussreicher, als der reine Gesprächsinhalt. Ein sich
ständig nervös umsehender Mensch, der nervös mit den Augen zwinkert,
kann uns zum Beispiel höchstwahrscheinlich keine Sicherheit vermitteln,
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Scherer weist darauf hin, dass die Zusatzklassifikationen vokal-nonvokal der Klarheit
dienen , wenn man zum Beispiel den Gesichtsausdruck nicht nur als nonverbal, sondern
auch als nonvokal beschreiben kann. Trotzdem weist er auf die Problematik hin, dass
hier zwei Kriterien zusammengebracht werden, die sehr unter
schiedlichen Ursprungs
sind. (Vgl.: Scherer (1984), S.11f.)
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Vgl.: Scherer (1984), S. 15f.
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in Kapitel 5.1 wird darauf noch genauer eingegangen.
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