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Nonverbale Kommunikation und digitale Medien: Grenzen und Möglichkeiten ``virtueller`` Face-to-Face-Kommunikation.

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3 2.1 Prägnante Merkmale der Face-to-Face-Kommunikation Aus    der    Vielzahl    der    Versuche,    Face-to-Face-Kommunikation    zu definieren oder zu beschreiben, soll zu nächst der von Sc herer betrachtet werden. Er beschreibt die Face-to-Face-Kommunikation wie folgt: „Innerhalb  dieses  Prozesses  übermitteln  zwei  oder  mehrere  ko- orientierte  und  wechselseitig  kontingent  interagierende  Akteure  im Rahmen  zielgerichteter  Verhaltenssequenzen  Informationen  durch Zeichenkomplexe in verschiedenen Übertragungskanälen.“2 Diese Definition hat den Vorteil, dass sie sehr allgemein verfasst ist und so  viele  Ausprägungen  subsumiert.  Gleichzeitig  ist  es  aber  auch  ein Nachteil, weil sie dadurch notgedrungen nicht eindeutig genug ist. Scherer expliziert  deswegen  alle  Ausprägungen  in  einzelnen  Abhandlungen,  was wiederum der Prägnanz und Kürze einer Definition abträglich ist. Ähnlich allgemein ist folgende Umschreibung: „...die FTF-Kommunikation [lässt, C.N.] Informationstransfer zwischen  den  Interaktionspartnern  auf  allen  dem  Menschen  zur Verfügung stehenden verbalen und nonverbalen Kanälen zu ...“3 Die  Problematik,  Face-to-Face-Kommunikation  in  Definitionen  eindeutig zu bestimmen, wird schon in diesen beiden Ansätzen deutlich. Der zweite Ansatz ist für dieses Thema besser geeignet, weil er schon per Definition das  Nonverbale  explizit  neben  das  Verbale   stellt.   Dass   ein   deutlich hervortretendes   Merkmal   der   Face-to-Face-Kommunikation   der   hohe Anteil  an  nonverbaler  Kommunikation  ist,  kann  immerhin  als  Konsens  in der Literatur gelten.   An    der    Face-to-Face-Kommunikation    sind    also    zwei    oder    mehr Interaktionspartner  (im  klassischen  Modell:  Menschen)  beteiligt,  die  mit allen  dem  Menschen  zur  Verfügung  stehenden  Äußerungsformen  verbal                                                 2 Scherer (1984), S. 14. 3 Goebel (1989), S. 251.
  
Lexikon der Kommunikations- und Informationstechnik: Telekommunikation, Internet, Mobilfunk, Multimedia, Computer, E-Business
Siehe auch:
Einführung in die Telekommunikation (Uni-Tasche...
Computernetzwerke. Von den Grundlagen zur F...
Taschenbuch der Telekommunikation
Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme: Von UMT...
Das mobile Web. 3G, 3GP, 4G, Android, Edge, GSM, HSP...
Der Technische Betriebswirt - Gesamtausgabe
 
   
 
     
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