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vollständigen virtuellen Face-to-Face-Kommunikation nehmen zu,
werden in der Gebräuchlichkeit jedoch noch von den zum Teil nicht
ausreichend vorhandenen technischen Grundbedingungen behindert.
Auffällig ist, dass die theoretische, wissenschaftliche Beschäftigung mit
dem Thema Virtuelle Face-to-Face-Kommunikation offensichtlich nur in
Teilaspekten stattfindet und es keine aktuellen Hinweise auf umfassende
Forschungsprojekte gibt.
Einen Ausgleich für nicht vorhandene nonverbale Kommunikation in den
genannten Beispielen bieten die Emoticons. Diese Entwicklung hat sich
selbständig, ohne zusätzlichen Einfluss der Wirtschaft, aus einem
Bedürfnis der Nutzer heraus ergeben. Offensichtlich war es
unbefriedigend, die Schnelligkeit der Informationsübermittlung nicht
ausreichend zu nutzen, weil man lange, ausführliche Texte schrieb, in
denen auch Befindlichkeiten umschrieben wurden. Ein nonverbaler
Aufwand, der über die Nutzung der Emot
nötig zu sein, um virtuelle Kommunikation schnell und trotzdem eindeutig
zu vollziehen. Daraus entsteht die Frage, ob es überhaupt nötig ist ein
Wahrnehmen der virtuellen nonverbalen Signale durch ein Mehr an
Kanälen zu erweitern. Der Versuch von Bente et al. hat gezeigt, dass es
durchaus möglich ist auf eine verminderte Fülle von Informationen zu
reagieren, weil man ohne Informationsverlust auf andere Kanäle der
Wahrnehmung umschalten kann. Dieses Versuchsergebnis spricht
gegen eine Verbesserung der Wahrnehmung virtueller nonverbaler
Signale durch die Möglichkeit sie
übermitteln. Gleichzeitig stärk es die Vermutung, dass zum Beispiel die
Entwicklung der Vermittlung von Bildern und Filmchen über das Handy
einen rein wirtschaftlichen Nutzen hat. Ob das aber tatsächlich so ist, kann
aufgrund der kurzen Beobachtungsphase noch nicht eindeutig geklärt
werden.
Dagegen spricht der Umstand, dass sich unsere Gesellschaft generell hin
zu einer Bildorientierten Gesellschaft entwickelt. Bei diesem Argument gilt
es allerdings zu bedenken, dass Wissensinformation tatsächlich leichter
behalten wird, wenn die Übermittlung bildbasiert ist, dass es aber bei der
Vermittlung nonverbaler Signale offensichtlich nicht so ist.
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