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Nonverbale Kommunikation und digitale Medien: Grenzen und Möglichkeiten ``virtueller`` Face-to-Face-Kommunikation.

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18 „vollständigen“ virtuellen Face-to-Face-Kommunikation nehmen zu, werden in der Gebräuchlichkeit jedoch noch von den zum Teil nicht ausreichend vorhandenen technischen Grundbedingungen behindert.   Auffällig ist, dass die theoretische, wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema „Virtuelle Face-to-Face-Kommunikation“ offensichtlich nur in Teilaspekten stattfindet und es keine aktuellen Hinweise auf umfassende Forschungsprojekte gibt.   Einen Ausgleich für nicht vorhandene nonverbale Kommunikation in den genannten Beispielen bieten die Emoticons. Diese Entwicklung hat sich selbständig, ohne zusätzlichen Einfluss der Wirtschaft, aus einem Bedürfnis der Nutzer heraus ergeben. Offensichtlich war es unbefriedigend, die Schnelligkeit der Informationsübermittlung nicht ausreichend zu nutzen, weil man lange, ausführliche Texte schrieb, in denen auch Befindlichkeiten umschrieben wurden. Ein nonverbaler Aufwand, der über die Nutzung der Emot nötig zu sein, um virtuelle Kommunikation schnell und trotzdem eindeutig zu vollziehen. Daraus entsteht die Frage, ob es überhaupt nötig ist ein Wahrnehmen der virtuellen nonverbalen Signale durch ein Mehr an Kanälen zu erweitern. Der Versuch von Bente et al. hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist auf eine verminderte Fülle von Informationen  zu reagieren, weil man ohne Informationsverlust auf andere Kanäle der Wahrnehmung „umschalten“ kann. Dieses Versuchsergebnis spricht gegen eine Verbesserung der Wahrnehmung virtueller nonverbaler Signale durch die Möglichkeit sie übermitteln. Gleichzeitig stärk es die Vermutung, dass zum Beispiel die Entwicklung der Vermittlung von Bildern und Filmchen über das Handy einen rein wirtschaftlichen Nutzen hat. Ob das aber tatsächlich so ist, kann aufgrund der kurzen Beobachtungsphase noch nicht eindeutig geklärt werden.   Dagegen spricht der Umstand, dass sich unsere Gesellschaft generell hin zu einer Bildorientierten Gesellschaft entwickelt. Bei diesem Argument gilt es allerdings zu bedenken, dass Wissensinformation tatsächlich leichter behalten wird, wenn die Übermittlung bildbasiert ist, dass es aber bei der Vermittlung nonverbaler Signale offensichtlich nicht so ist.
  
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