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beschränkt ist und dadurch keine Vermittlung nonverbaler Signale
stattfindet. Eventuell könnte er im Extremfall das Entschlüsseln
nonverbaler Signale (zumindest der durch Sozialisation angenommenen)
verlernen. Dieser Nutzertyp wird aber wahrscheinlich, wenn es ihn
überhaupt gibt, so selten auftreten, dass er für die Entwicklung neuer
(Bild-)Technologien nicht von Belang ist.
Wichtiger scheit mir dieses Phänomen für die Wirtschaft zu sein. Die
Vermutung liegt nah, dass die Entwicklung zum Beispiel eines Handys,
das Fotos schießen und versenden kann, eher die Wirtschaft ankurbeln
soll, als dem Verbraucher helfen. Da der Markt an herkömmlichen Gerä ten
gesättigt ist, muss eine neue Killerapplikation25 erfunden und verkauft
werden.
Hätte der junge Mann im zuvor beschriebenen Werbespot, das Bild mit
dem O-Ton nicht bekommen, sondern nur eine Textmeldung, hätte er sich
mutmaßlich nicht weniger gefreut und die Nachricht genauso gut
verstanden. Da er so offensichtlich verliebt ist, wird er auch ein inneres
Bild seiner Freundin haben, wenn nicht sogar eine Fotografie in seiner
Brieftasche. Die Vermittlung von Bild und Ton bringt also keinen Nutzen
für diesen jungen Mann.
Einen Nutzen haben nur Hersteller und Verkäufer des Handys, sowie die
Netzbetreiber, die zum Teil über einen Euro für die Übermittlun g eines
Handy-Bildes abrechnen.
7. Fazit und Ausblick
Was Face-to-Face-Kommunikation ist und dass es auch die Möglichkeit
der virtuellen Face-to-Face-Kommunikation gibt, ist in dieser Arbeit gezeigt
worden. Außerdem wurde deutlich, dass es gebräuchlicher ist, eine Art
der virtuellen Kommunikation zu wählen, die nicht alle Merkmale der
realen Face-to-Face-Kommunikation aufweist. Bei den genannten
Beispielen mangelt es allerdings im Vergleich bei der virtuellen Face-to-
Face-Kommunikation nur an der Vielzahl der Kanäle über die
Informationen vermittelt und empfangen werden. Die Möglichkeiten einer
25
Vgl.: Maurer (2002).
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