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Nonverbale Kommunikation und digitale Medien: Grenzen und Möglichkeiten ``virtueller`` Face-to-Face-Kommunikation.

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17 beschränkt ist und dadurch keine Vermittlung nonverbaler Signale stattfindet. Eventuell könnte er im Extremfall das Entschlüsseln nonverbaler Signale (zumindest der durch Sozialisation angenommenen)   verlernen. Dieser Nutzertyp wird aber wahrscheinlich, wenn es ihn überhaupt gibt, so selten auftreten, dass er für die Entwicklung neuer (Bild-)Technologien nicht von Belang ist.   Wichtiger scheit mir dieses Phänomen für die Wirtschaft zu sein. Die Vermutung liegt nah, dass die Entwicklung zum Beispiel eines Handys, das Fotos schießen und versenden kann, eher die Wirtschaft ankurbeln soll, als dem Verbraucher helfen. Da der Markt an herkömmlichen Gerä ten gesättigt ist, muss eine neue „Killerapplikation“25 erfunden und verkauft werden.   Hätte der junge Mann im zuvor beschriebenen Werbespot, das Bild mit dem O-Ton nicht bekommen, sondern nur eine Textmeldung, hätte er sich mutmaßlich nicht weniger gefreut und die Nachricht genauso gut verstanden. Da er so offensichtlich verliebt ist, wird er auch ein inneres Bild seiner Freundin haben, wenn nicht sogar eine Fotografie in seiner Brieftasche. Die Vermittlung von Bild und Ton bringt also keinen Nutzen für diesen jungen Mann. Einen Nutzen haben nur Hersteller und Verkäufer des Handys, sowie die Netzbetreiber, die zum Teil über einen Euro für die Übermittlun g eines Handy-Bildes abrechnen. 7. Fazit und Ausblick   Was Face-to-Face-Kommunikation ist und dass es auch die  Möglichkeit der virtuellen Face-to-Face-Kommunikation gibt, ist in dieser Arbeit gezeigt worden. Außerdem wurde deutlich, dass es gebräuchlicher ist, eine Art der virtuellen Kommunikation zu wählen, die nicht alle Merkmale der realen Face-to-Face-Kommunikation aufweist. Bei den genannten Beispielen mangelt es allerdings im Vergleich bei der virtuellen Face-to- Face-Kommunikation nur an der Vielzahl der Kanäle über die Informationen vermittelt und empfangen werden. Die Möglichkeiten einer                                                 25 Vgl.: Maurer (2002).
  
Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme: UMTS, HSDPA und LTE, GSM, GPRS und Wireless LAN
von Martin Sauter
Siehe auch:
Nachrichtentechnik: Eine Einführung für alle St...
Hochfrequenztechnik: Grundlagen der mobilen Kom...
Antennen und Strahlungsfelder: Elektromagnetisc...
Wireless LANs: 802.11-WLAN-Technologie und praktisc...
Kommunikationstechnik: Konzepte der modernen Nac...
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