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Nonverbale Kommunikation und digitale Medien: Grenzen und Möglichkeiten ``virtueller`` Face-to-Face-Kommunikation.

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14 5.2 SMS Das  Senden  und  Empfangen  von  SMS  ist  in  kurzer  Zeit  wahrscheinlich neben  dem  Telefonieren  der  am  häufigsten  gebrauchte  Weg,  nicht    auf persönliche  Art  zu  kommunizieren21.  In  kurzer  Zeit  hat  sich  das  Handy gerade  auch  bei  immer  jüngeren  und  gleichzeitig  bei  immer  älteren Menschen   als   Kommunikationsmedium   durchgesetzt.   Jedes   auf   dem Markt befindliche Handy ist in der Lage bis zu 160 Schriftzeichen an ein   beliebig   anderes   Handy   zu   übermitteln.   Schwieriger   wird   es   bei Bildzeichen,  die  in  der  Regel  nur  zwischen  Handys  gleichen  Herstellers verschickt werden können. Ähnlich wie bei der Kommunikation via E-Mail, ist bei der Kommunikation durch SMS der Gebrauch von Emoticons und anderen   nonverbale   Signale   ausgleichender   Symbole   etabliert.   Auch sonst ist der Austausch von SMS weitgehend mit dem Austausch von E- Mails  vergleichbar.  Die  Kommunikation  über  SMS  ist  allerdings  noch reduzierter, was einerseits mit der mühsamen Art und Weise der Eingabe zu  tun  hat,  andererseits  aber  auch  mit  der  vorgegebenen  Anzahl  der Satzzeichen.  Diese  Reduktion  wirkt  sich  einerseits  durch  die  Kürze  der Texte  allgemein,  aber  auch  durch  eine  Verkürzung  der  einzelnen  Worte aus22. Vorteil der SMS gegenüber der E-Mail ist das kleine Empfangsgerät und die Möglichkeit in fast allen Situationen Nachrichten zu empfangen. Durch die  einfache  Technik,  das  kleine  Gerät  und  die  Möglichkeit  der  nahezu lautlosen Erwiderung ist also auch in Situationen, die sich nicht für reale Face-to-Face-Kommunikation   eignen23   eine   Kommunikation   per   SMS möglich. (Ob das nötig ist, wäre fre der   Kommunikation   lassen   sich   einige   Elemente   der   Face-to-Face- Kommunikation finden, so zum Beispiel die gegenseitige Aufmerksamkeit, denn  auf  einen  großen  Teil  der  verschickten  SMS  wird  mutmaßlich  eine Antwort  erwartet,  die  (wenn  auch  zeitverzögerte)  Interaktion  und  die Informationsübermittlung  durch  Zeichenkomplexe.  Es  fehlen  auch  hier                                                 21 Vgl.: Maurer (2002). 22 Ausführlich wird darüber berichtet bei Schlobinski. In: Steitz-Kallenbach (2002), S. 31 – 51. 23 Beispiele wären unter anderem: Kino, Unterricht, Vorlesung.
  
Taschenbuch der Telekommunikation
Siehe auch:
Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme: Von UMT...
Einführung in die Telekommunikation (Uni-Tasche...
Telekommunikation: Grundlagen, Verfahren, Netze
Lexikon der Kommunikations- und Informationste...
Nachrichtentechnik: Eine Einführung für alle St...
Technik der Netze, Band 1: Klassische Kommunika...
 
   
 
     
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